Abnehmen! Eine Kurzanleitung!

Geschrieben von wp-admin am . Veröffentlicht in Abnehmen, Diabetes, Ernährung

Abnehmen!

Wie Sie abnehmen können: hier eine Kurzanleitung.

Wie Sie abnehmen beruht auf  3 Säulen.

Die erste Säule stellt natürlich die Ernährung dar.

Ernähren Sie sich beim Abnehmen nach den Grundregeln:

1. Viel Eiweiß, nämlich ca.1g pro Kilogramm Körpergewicht und diese Menge verteilt auf drei Mahlzeiten.

Und wählen Sie das richtige Eiweiß.

2. Beim Abnehmen sollten Frauen ca.60g Fett, Männer ca.70g Fett über den Tag nicht überschreiten und bei der Auswahl der Fette unbedingt auf das richtige Fett achten.

3. Versuchen Sie beim Abnehmen so wenig wie möglich schnellverfügbare Kohlenhydrate zu essen (z.B. Nudeln, Reis, Kartoffeln, Weißmehlprodukte). Stellen Sie auf langsamverfügbare Kohlenhydrate um (z.B. Vollkornprodukte, Gemüse).

4. Trinken Sie mindestens 2-3 Liter am Tag und wählen Sie zum Abnehmen Getränke wie Wasser oder Kräutertees.

Die zweite Säule bildet die Bewegung.

2-3 mal die Woche moderate Bewegung über den Zeitraum von 35-45 Minuten(Walken, Radeln, Schwimmen…) Sie müssen keinen Leistungssport betreiben.

Die dritte Säule spiegelt sich in der Motivation.

Setzen Sie selbst ein Ziel und zwar ein erreichbares und noch besser suchen Sie sich einen Partner, mit dem Sie gemeinsam erleben wie Sie abnehmen!

 

Süßstoffe, Zuckeraustauschstoffe, Fructose, Stevia, Honig oder Dicksaft?

Geschrieben von wp-admin am . Veröffentlicht in Diabetes, Ernährung

Süßstoffe, Zuckeraustauschstoffe, Fructose, Stevia, Honig oder Dicksaft?

Für Diabetiker ist Zucker zwar nicht tabu, aber Diabetiker sollten Zucker nur maßvoll konsumieren.

Süßstoffe, Zuckeraustauschstoffe und weitere Süßungsmittel wie Stevia, Fructose und Dicksaft stellen Alternativen dar.

  • Diabetiker sollten sich mit Zucker, Süßstoffen, Zuckeraustauschstoffen und den anderen Alternativen wie, Stevia, Fructose und Dicksaft gut auskennen.
  • Zäh halten sich Vorurteile, dass Diabetiker keinen Zucker essen dürfen.
  • Doch Diabetiker müssen nicht auf Zucker verzichten, solange sie den Kaloriengehalt im Auge haben, ihre Insulindosis an die in Süßigkeiten vorhandenen Kohlenhydrate anpassen – und den Zucker maßvoll genießen: 50 Gramm am Tag sollte ein Diabetiker nicht überschreiten, inklusive dem versteckten Zucker.
  • Auf welche Alternativen zum Zucker kann der Diabetiker ausweichen?

>>>Hier eine kurze Einführung, denn der Diabetiker sollte darüber gut Bescheid wissen.

  • Süße Alternativen, welche gibt es?
  • Süßstoffe:
  • Süßstoffe liefern so gut wie keine Kalorien.
  • Süßstoffe beeinflussen den Blutzucker nicht.
  • Diabetiker sollten deshalb Getränke wie Kaffee oder Tee mit Süßstoff und nicht mit Zucker süßen.
  • Zuckeraustauschstoffe:
  • Bei Zuckeraustauschstoffen wie Fruchtzucker, Sorbit oder Xylit sieht es anders aus.
  • Fruchtzucker enthält so viele Kalorien wie normaler Zucker.
  • Sorbit oder Xylit haben etwas weniger Kalorien wie Zucker, aber auch eine geringere Süßkraft.
  • Zuckeraustauschstoffe lassen den Blutzucker nur geringfügig steigen.
  • Kleinere Mengen bis zu 30 Gramm müssen beim Berechnen der Insulindosis nicht berücksichtigt werden.
  • Schaden Süßstoffe der Gesundheit?
  • Über die Frage, ob Süßstoffe der Gesundheit schaden tauchen immer wieder Studien auf, die vor dem Verzehr von Süßstoffen warnen.
  • Die künstlichen Süßmacher sollen unter anderem Kopfschmerzen und Allergien fördern, ebenso die Entstehung von Epilepsie oder Krebs.
  • Belege gibt es dafür keine, dass Süßstoffe in haushaltsüblichen Mengen schädlich sind.
  • Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) sehen keinen Grund, vor Süßstoffen zu warnen.
  • Experten haben zur Sicherheit sogenannte ADI-Werte festgelegt.
  • ADI steht für „Acceptable Daily Intake“, die „erlaubte tägliche Aufnahmemenge eines Süßstoffes in Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht“.
  • Z.B. hat Aspartam einen ADI-Wert von 40.
  • Das bedeutet: pro Kilogramm Körpergewicht darf man täglich bis zu 40 Milligramm dieses Süßstoffs zu sich nehmen, ohne unerwünschte Wirkungen befürchten zu müssen.
  • Bei einem Körpergewicht von 60 Kilo wären das immerhin 2,4 Gramm.
  • Zuckeraustauschstoffe – als Zuckerersatz sinnvoll?
  • Zuckeraustauschstoffe wie Fructose, Isomalt, Xylit oder Sorbit finden wir in vielen Diätprodukten.
  • Fructose enthält in etwa gleich viele Kalorien, hat aber eine stärkere Süßkraft als Zucker und wird deshalb in geringerer Menge verbraucht.
  • Das Deutschen Institut für Ernährungsforschung hat in einer Studie, die an Mäusen durchgeführt wurde, festgestellt, dass zwischen der gegessenen Menge an Fructose und dem entstehenden Übergewicht ein Zusammenhang besteht.
  • Dieser beruht nicht auf einer vermehrten Kalorienaufnahme, sondern auf einer negativen Beeinflussung des Fett- und Kohlenhydratstoffwechsels durch Fructose.
  • Fructose wird vom Körper sehr viel schneller in Körperfett umgewandelt als Glucose.
  • Die Aufnahme von Fructose stimuliert den Fettaufbau und steigert die Einlagerung von Fetten aus der Nahrung.
  • Isomalt, Mannit, Xylit und Sorbit enthalten weniger Kalorien als Zucker.
  • Isomalt, Xylit, Sorbit und Mannit können in größeren Mengen zu Blähungen und Durchfall führen.
  • Zuckeraustauschstoffe verführen Diabetiker oft zu der falschen Annahme, dass sie Produkte, die mit Zuckeraustauschstoffen gesüßt sind und oft aber viel Fett enthalten, unbegrenzt genießen zu können.
  • Kann ich Süßstoffe auch zum Kochen und Backen verwenden?
  • Backbeständig sind nicht alle Süßstoffe.
  • Manche Süßstoffe verlieren beim Kochen oder Backen ihre Süßkraft, einige Süßstoffe werden auch bitter.
  • Cyclamat und Saccharin sind hitzestabil.
  • Einen entsprechenden Hinweis finden Sie bei Bedarf auf der Packung.
  • Neben der Hitzebeständigkeit der Süßstoffe spielt die Masse der Süßstoffe eine Rolle.
  • Süßstoffe süßen wesentlich stärker als Zucker, daher liegt die benötigte Menge an Flüssigsüße weit unter der im Rezept angegebenen Zuckermenge.
  • Außerdem fehlt den Süßstoffen die Bindewirkung.
  • Bei einem Rühr- oder Bisquitteig kann dies problematisch sein: Hier macht der Zucker neben Eiern, Butter und Mehl mehr als ein Drittel der Masse aus.
  • Mit Süßstoff gelingt der Teig nicht.
  • Wer sichergehen will, sollte nicht versuchen den Zucker im Rezept durch Süßstoff zu ersetzen, sondern sollte gleich ein Backrezept mit Süßstoff wählen.
  • Ist Stevia eine Alternative?
  • Man nennt Stevia übersetzt das „Süßkraut“.
  • Die Pflanze Stevia stammt aus Paraguay und ist bei uns auch unter dem Namen „Honigblatt“ bekannt.
  • Seit 2010 bewertet die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit die Süßungsmittel, die aus Stevia- Blättern extrahiert werden als gesundheitlich unbedenklich.
  • Die Inhaltstoffe nennt man Steviolglycoside.
  • Im Dezember 2011 hat die EU-Kommission daraufhin dem natürlichen Süßstoff die Zulassung für den deutschen Lebensmittelhandel erteilt, allerdings unter Auflagen.
  • In Lebensmitteln dürfen nur vergleichsweise geringe Mengen, die sich an der zulässigen Tagesdosis (ADI) orientieren, verwendet werden.
  • Aus Stevia gewonnene Süßstoffe sind temperaturstabil und können zum Backen und Kochen verwendet werden.
  • Besser mit Honig süßen?
  • Durch Honig können Sie weder Kalorien sparen noch einen Zuckeranstieg vermeiden.
  • Honig enthält genauso viele Kalorien wie normaler Haushaltszucker.
  • Honig geht auch genauso schnell ins Blut.
  • Honig unterscheidet sich als Süßungsmittel vom Haushaltszucker nur darin, dass er zusätzlich Mineralstoffe und Spurenelemente, Blütenpollen und Enzyme enthält.
  • Honig hat einen eigenen
Geschmack, deshalb bevorzugen manche Menschen Honig, wenn es ums Süßen geht.
  • Gesund und pflanzlich süßen mit Dicksaft?
  • Zunehmend populär als Süßungsmittel werden „Dicksäfte“.
  • Konzentrierter Dicksaft mit Fruchtaroma.
  • Diese entstehen, wenn Äpfel oder Birnen lange gekocht werden.
  • Agaven-Dicksaft schmeckt neutral.
  • Dicksäfte verdanken ihre Süße vor allem dem darin enthaltenen Fruchtzucker (Fruktose).
  • Dicksaft hat auch dieselben Nachteile wie Fructose, sprich gleicher Kaloriengehalt wie Zucker und letztendlich einen Blutzuckeranstieg.
>>> Sie haben Fragen zu Ihrem Diabetes? Kontaktieren Sie uns?

Was ist Diabetes?

Geschrieben von wp-admin am . Veröffentlicht in Diabetes

Was ist Diabetes?

  • Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselstörung.

  • Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselstörung unseres Körpers in Bezug auf das Hormon Insulin.

  • Insulin ist ein Eiweißmolekül, das eine zentrale Rolle im Zucker-/Kohlenhydratstoffwechsel hat.
  • Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), in den sogenannten Betazellen oder auch Langerhanschen Inseln gebildet.
  • Diese Zellen wurden von ihrem Entdecker als Inseln beschrieben und aus diesem Grund bezeichnet man das von diesen produzierte Hormon als Insulin.
  • Ein gesunder erwachsener Mensch hat ungefähr 1 Million dieser insulinproduzierenden Betazellen.
  • Die Aufgabe des Insulins besteht hauptsächlich darin, daß unsere Gewebe, z.B. die Muskeln, Zucker zur Energiegewinnung aufnehmen und verbrennen können.
  • Stellt man sich unsere Körperzellen in  einem Modell als kleine Häuschen vor, die eine Eingangstür mit einem Schloß besitzen, dann ist das Insulin als Schlüssel anzusehen, der die Tür der Häuschen aufschließen muß, bevor die Energie in Form von Zucker in die Häuschen, sprich Körperzellen, gelangen kann.
  • Ohne diese Energie können unsere Organe/ Muskeln nicht wirkungsvoll arbeiten.
  • Ist die Insulinbereitstellung oder /-bildung bzw. die Sensitivität unserer Körperzellen gegenüber dem Insulin gestört, spricht man vom Diabetes mellitus.
  • Das Wort Diabetes mellitus bedeutet „honigsüßer Durchfluß“ und kommt aus dem Griechischen.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Formen des Diabetes mellitus:

  • beim Diabetes mellitus Typ1 wird kein eigenes Insulin mehr gebildet,
  • beim Diabetes mellitus Typ2 kann das, an sich genügend vorhandene, Insulin nicht genügend freigesetzt werden, oder nicht richtig zur Wirkung gelangen, da wichtige Zellstrukturen zerstört wurden.

Welche Symptome treten beim Diabetes mellitus auf?

  • Der Diabetes mellitus Typ2 kann am Anfang völlig beschwerdefrei verlaufen, so daß eine Diagnose oftmals zufällig,  z.B. bei einem Augenarztbesuch, gestellt wird.

Desweiteren kommt es, je nachdem wie groß der Insulinmangel ist, zu Symptomen wie:

  • verstärkter Durst und vermehrtes Wasserlassen
  • Gewichtsabnahme
  • Sehstörungen
  • Wadenkrämpfen
  • schlecht heilende Wunden
  • Juckreiz aufgrund trockener und schlecht durchbluteter Haut
  • Beim Beginn Diabetes mellitus Typ1 kommt es aufgrund des absoluten Fehlens des Insulins, zu sehr heftigen Symptomen.
  • Durch unvollständige Fettverbrennung, für die das Insulin ebenfalls mitverantwortlich ist, kommt es zur Übersäuerung des Blutes.
  • Diese sogenannte ketoazidotische Stoffwechsellage endet im schlechtesten Fall im Diabetischen Koma (Coma diabeticum)

Sie wollen mehr über Diabetes wissen?

Kontaktieren Sie uns >>>